Liebe oder Gewohnheit? Eine Frage die man sich bei manchen Paaren von alleine stellen muss. Schon alleine das Auftreten dieser Paare zeugt von einer enormen Distanz. Doch was unterscheidet die Liebe und die Gewohnheit eigentlich und ist es nicht normal? Fragen die man sich als Paar nach vielen Jahren Beziehung stellen kann und sollte. Denn oftmals kommen dabei die Wahrheiten auf den Tisch.

Unser Partnerbörsenvergleich - Stand der Tabelle / Letztes Update: 17.09.2020
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Kann aus Liebe Gewohnheit werden?

Ja, dass ist durchaus möglich. Nach vielen Jahren der Beziehung oder der Ehe kann aus einer anfänglichen Liebe die Gewohnheit werden. Das heißt nicht, dass man seinen Partner weniger mag, es bedeutet nur das aus der Liebe etwas Festeres geworden ist. Verliebtheit ist am Anfang eine vollkommen normale Angelegenheit. Man schwebt sozusagen auf der 7. Wolke im Himmel. Alles ist leicht und man kann sich ein anderes Leben nicht mehr vorstellen. Aus der Verliebtheit wird Liebe. Diese ist wesentlich tiefgründiger und intensiver. Man hat das anfängliche Gefühl der Verliebtheit nicht mehr. Doch vollkommen weg sind die Gefühle nicht. Sie machen nur Platz für eine Vertrauensverhältnis.

Schlägt der Alltag zu muss man sich als Paar eingestehen weniger Zeit füreinander zu haben. Jeder beginnt seine Aufgaben zu erfüllen. Man gewöhnt sich an den Menschen in seinem Leben. Das ist der Punkt an dem aus Liebe Gewohnheit wird. Teilt man nur noch wenige Zärtlichkeiten, dann ist der Partner ein „Objekt“ der den Alltag angehört. Er ist eine Gewohnheit.

Liebe muss nicht immer Leidenschaft sein

Wer von Liebe spricht geht meist davon aus, dass Leidenschaft im Spiel sein muss. Doch das muss nicht sein. Denn Liebe ist auf viele Arten in unseren Alltag integriert. Dabei kann jeder Mensch selber entscheiden wie weit er die Liebe definiert.

Natürlich ist am Anfang einer Beziehung die Liebe immer greifbar. Doch mit den Jahren verändert sie sich. Platonische Beziehungen beispielsweise basieren auf einem vollkommen anderen Gefühl. Wenn sich die Liebe in der Partnerschaft verändert, dann verändern sich dahinter auch die Menschen. Leidenschaft ist am Anfang einer Beziehung oft vorhanden. Doch diese weicht einem soliden Beziehungsmuster.

So vermeiden Sie die Gewohnheit

Wenn es um die Frage Liebe oder Gewohnheit geht, dann können Sie diese oftmals nur selber beantworten. Wenn sich die Beziehung so anfühlt, als wäre das alles „normal“, dann sollten Sie spätestens bei diesem Gefühl etwas ändern. Natürlich ist das nicht immer so einfach. Weitere Anzeichen für die Gewohnheit ist, dass man seinen Partner weniger anziehend findet.

Was Sie gegen die Gewohnheit tun können:

  1. Sprechen Sie miteinander: Die Kommunikation ist immer ein wichtiger Schlüssel, wenn es um die direkten Probleme in einer Beziehung geht. Sollten Sie das Gefühl haben Ihr Partner sieht Sie als Gewohnheit an, dann nehmen Sie sich die Zeit und sprechen Sie darüber. Nur so können Sie die Gewissheit haben, dass Ihre Problem auch wirklich geklärt sind.
  2. Partnerzeiten: Nutzen Sie täglich oder auch wöchentlich die Zeit und lassen Sie sich nur auf Ihren Partner ein. Unternehmen Sie zusammen etwas und lassen Sie die Zeit für sich spielen. Natürlich können Sie diese Zeit auch zu Hause verbringen und gemeinsam Zeit am Rande des Alltages verleben.
  3. Lernen Sie sich neu kennen: Der Partner verändert sich natürlich auch im Laufe der Zeit. Sie sollten also die Möglichkeit nutzen und sich neu kennenlernen. Das geht am Besten mit einem Urlaub oder mit ein paar Unternehmungen. Gemeinsame Aktivitäten können die Partnerschaft stärken.
  4. Hilfe suchen: Wenn Sie merken, dass Sie alleine aus diesem Problem nicht entfliehen können, dann sollten Sie versuchen sich Hilfe zu suchen. Eine Paartherapie kann dazu beitragen, dieses Problem zu lösen.

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Trennung? Letzter Ausweg

Viele Paare denken an Trennung, wenn die Gewohnheit die Partnerschaft erschüttert. Doch man muss sich nicht sofort trennen. Natürlich kann man auch die gezielte Bekämpfung der Probleme in Anspruch nehmen. Dazu kann beispielsweise eine Paartherapie helfen. Nutzen Sie diese Gelegenheit und lassen Sie sich von einer Fachperson helfen. Diese kann neue Wege aufzeigen, damit auch bei Ihnen die Therapie einen Erfolg bringt.

Fazit

Wenn die Liebe besteht, muss man an Ihr Arbeiten. Das ist ein Fakt, denn sehr viele vernachlässigen. Wird an einer Beziehung nicht gearbeitet, kann es sehr schnell zu Problemen innerhalb der Partnerschaft kommen. Die Gewohnheit zieht ein und man muss sich überlegen wie man diese am besten behandelt. Denn niemand möchte seinen Partner wegen einer Gewohnheit verlieren.

 

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