Um die Psyche eines Mannes zu verstehen und um in ihn hineinschauen zu können, muss man eigentlich selbst ein Mann sein. Männer verstehen, wie andere Männer ticken, weil sie sich auf der gleichen Gefühlsebene bewegen und gleiche Ansichten haben. Für Frauen hingegen ist es sehr schwer, in die Psyche eines Mannes zu blicken. Andersherum gilt dies natürlich auch.

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Denn auch Männer tun sich sehr schwer, Frauen zu verstehen. Besonders was sie Gefühlswelt anbetrifft, unterscheiden sich Männer und Frauen doch sehr deutlich. Während Männer immer recht abgeklärt wirken und versuchen, emotionale Dinge nicht allzu sehr an sich heranzulassen, sind Frauen völlig anders. Sie stehen sofort bereit, wenn es darum geht, Emotionen zu zeigen. Ob dies nun bei einem traurigen Film ist, wo die Tränen fließen oder auch im Rahmen einer Beziehung. Frauen sind innerhalb einer Beziehung die treibende Kraft, wenn es um das Präsentieren von Gefühlen geht. Für Männer eine recht schwierige Situation, sodass sich oftmals die Frage stellt, warum Männer nach dem Ende einer Beziehung erst recht spät bemerken, was sie mit dem Ende der Beziehung eigentlich verloren haben.

Warum dauert das bei Männern so lange?

Männer sind rational denkend und weniger emotional ausgelegt. Das bedeutet auch, dass sie Dinge anpacken, ohne darüber lange nachzudenken und in Selbstmitleid zu zerfließen. Bezogen auf eine Beziehung bedeutet das natürlich, dass Männer erst relativ spät merken, was sie an der Beziehung wirklich haben und was sie verlieren, wenn die Beziehung zerbricht.

Für Männer ist vieles eine Selbstverständlichkeit. Sie stehen der Frau zur Verfügung und die Frau gibt ihrerseits dem Mann etwas zurück. Das ist für Männer normal und wird daher auch nur bedingt hinterfragt. Zudem merken Männer relativ spät, wenn sich Dinge ins Leben einschleichen, die für die Beziehung vielleicht gefährlich werden können. Dies muss nicht unbedingt ein Konkurrent sein, der ebenfalls um die Frau buhlt oder eine andere Frau, die in die Beziehung rein grätscht und den Mann aus der Beziehung herausziehen will. Es sind mitunter die kleinen alltäglichen Dinge, die fehlende Leidenschaft, die fehlende Achtsamkeit und der fehlende Respekt, die nach und nach die Beziehung zerstören und dafür sorgen, dass es letztendlich zu einer Trennung kommt.

Für die Männer bedeutet dies, dass sie solche Schritte und solche Veränderungen kaum erkennen, weil sie in kleinen Schritten passieren und nicht auf einen Schlag kommen. Durch diesen schleichenden Prozess nehmen Männer Veränderungen nicht so schnell wahr und tun sich daher auch schwer, wenn es darum geht, einschätzen zu können, was sie gerade mit dem Ende der Beziehung aufs Spiel setzen.

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Wie kann gegen steuert werden?

Um eine glückliche Beziehung mit einem Mann führen zu können, ist es wichtig, dass mit ihm klare Regeln aufgestellt werden und dass jeder innerhalb der Beziehung seinen Verantwortungsbereich hat. Zudem ist wichtig, dass offen und ehrlich miteinander gesprochen wird. Probleme oder schleichende Veränderungen sollten direkt angesprochen werden. Dieses Ansprechen muss von Seiten der Frau geschehen, da sie deutlich sensible Antennen für solche Dinge hat und daher auch schneller die Veränderungen mitbekommt. Nur so kann eine Beziehung langfristig ausgelegt sein und kann eine Trennung verhindert werden.

Kommt es doch zur Trennung, dann sollte die Frau vom Mann nicht sofort erwarten, dass dieser sich zur Trennung äußert und die Beziehung direkt analysiert. Dies dauert, da Männer in solchen Dingen etwas langsamer sind und die Selbstreflexion sowie die Wahrnehmung des Vorangegangenen nur verzögert stattfindet.

Merkt der Mann aber letztendlich, was er verloren hat, dann wird er um das Verlorene mit aller Wahrscheinlichkeit auch kämpfen. Denn Männer geben nur ungern etwas auf, was sie lieben und was ihnen wichtig ist im Leben. War den Männern die Beziehung wichtig, dann werden sie um die Beziehung kämpfen und werden alles dafür tun, dass die Beziehung wiederbelebt wird. Für viele Frauen natürlich genau das, was sie wollen.

Ist es jedoch so, dass der Mann kein Interesse mehr an der Beziehung hat, weil die Gefühle wirklich erloschen sind und weil er keinen Sinn darin sieht, das Vergangene noch einmal hervorzuholen, dann sollte sich die Frau damit abfinden und nicht auf ein Wunder hoffen. Es bringt nichts, den Mann dann vom Gegenteil überzeugen zu wollen, weil er seinen Standpunkt vertreten wird und sich mit aller Wahrscheinlichkeit nicht in eine neue Beziehung hineindrängen lassen will. Würde er der Frau zuliebe noch einmal einer Beziehung zustimmen, dann könnte diese nicht auf soliden Beinen stehen, da sie nicht aus einer Herzensentscheidung heraus gegründet wurde sondern aus einer Vernunftentscheidung, die letztendlich nicht dauerhaft aufrecht erhalten werden kann.

Photo by Jeremy Perkins